Wie läuft ein Energieberatungskurs bei der fup Akademie ab?

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lightbulb Kurzantwort

Der Kurs findet als kompakter Online-Lehrgang über GoToMeeting statt und umfasst 20 Kurstage von 9:00 bis 16:15 Uhr. Er besteht aus einem Basismodul und einem darauf aufbauenden Vertiefungsmodul. Während des Kurses bearbeiten die Teilnehmenden ein eigenes Bilanzierungsprojekt. Zum Abschluss folgen eine zweistündige Multiple-Choice-Klausur und eine einwöchige Hausarbeit. Bei Bestehen beider Prüfungen wird das digitale Abschlusszertifikat der fup Akademie inklusive dena-Formblatt ausgestellt.

Ein Energieberatungskurs bei der fup Akademie gliedert sich in Basismodul und Vertiefungsmodul, gefolgt von einer Abschlussprüfung. Der gesamte Weg von der Anmeldung bis zum Zertifikat ist kompakt aufgebaut und praxisnah ausgerichtet, sodass die Inhalte direkt im Berufsalltag anwendbar sind.

Aufbau des Kurses

Der Energieberatungskurs besteht aus zwei aufeinander aufbauenden Teilen. Im Basismodul werden die fachlichen Grundlagen der Energieberatung vermittelt, im Vertiefungsmodul folgt die Spezialisierung auf den jeweiligen Gebäudetyp.

Je nach beruflicher Vorqualifikation und angestrebtem Tätigkeitsfeld stehen unterschiedliche Kombinationen zur Wahl, etwa für die Energieberatung Wohngebäude oder die Energieberatung Nichtwohngebäude. Wer sich auf denkmalgeschützte Gebäude spezialisieren möchte, findet die passenden Kurse unter Energieberatung Baudenkmale Wohngebäude beziehungsweise Energieberatung Baudenkmale Nichtwohngebäude.

Welche Kombination aus Basismodul und Vertiefungsmodul im Einzelfall sinnvoll ist, hängt von der vorhandenen Grundqualifikation ab. Diese Frage wird ausführlich beantwortet unter Wie werde ich Energieberater für Wohngebäude? und Wie werde ich Energieberater für Nichtwohngebäude?

Ablauf in der Praxis

Der Kurs findet als Kompaktkurs statt, in der Regel täglich von 9:00 bis 16:15 Uhr, vollständig online über GoToMeeting. Das verkürzt die Zeit bis zur Qualifikation oder zur nächsten beruflichen Station, ohne dass dabei Inhalte gekürzt werden.

Nach der Anmeldung erhalten Sie zunächst eine Zusammenfassung der wichtigsten Kursinfos. Etwa eine Woche vor Kursbeginn folgen der Zugangslink zur Plattform sowie die digitalen Kursunterlagen per Dropbox.

Während des Kurses berechnen Sie gemeinsam mit den Dozierenden Schritt für Schritt ein komplettes Wohngebäude in der kostenfreien Energieberatungssoftware EVEBI, inklusive praxisnaher Softwareschulung. Der Unterricht orientiert sich damit durchgängig an der realen Arbeit des Energieberaters, nicht an reinem Prüfungswissen. Für die Teilnahme benötigen Sie einen eigenen PC oder Laptop.

Prüfung und Zertifikat

Am letzten Kurstag schreiben Sie eine zweistündige schriftliche Klausur mit Multiple-Choice-Fragen zu allen Kursinhalten. Im Anschluss erhalten Sie die Projektdaten für Ihre Hausarbeit, die Sie innerhalb einer Woche bearbeiten. Spätestens zwei Wochen nach Abgabe erhalten Sie Ihr Ergebnis. Wie die Prüfung im Detail bewertet wird, ist ausführlich beschrieben unter Wie ist die Abschlussprüfung eines Energieberatungskurses aufgebaut?

Bei Bestehen beider Prüfungsleistungen, Klausur und Hausarbeit, erhalten Sie Ihr digitales Zertifikat der fup Akademie sowie das dena-Formblatt, das für die Anerkennung und die Eintragung in die Energieeffizienz-Expertenliste benötigt wird. Das Zertifikat erfüllt damit die fachliche Voraussetzung für die Erstlistung beziehungsweise Relistung, es ist jedoch keine automatische oder direkte Berechtigung dazu. Die eigentliche Eintragung in die jeweilige Expertenliste bleibt ein separater Vorgang bei der zuständigen Stelle: für Wohn- und Nichtwohngebäude bei der Energieeffizienz-Expertenliste der dena, für Baudenkmale bei der WTA-GmbH. Details dazu liefert die FAQ Berechtigt mich das fup-Zertifikat automatisch zur Eintragung in die Expertenliste?

Für wen eignet sich der Kurs

Der Energieberatungskurs richtet sich sowohl an Quereinsteiger, die sich neu qualifizieren möchten, als auch an Fachleute aus Architektur, Handwerk und Ingenieurwesen, die eine Zusatzqualifikation für ein weiteres Tätigkeitsfeld anstreben, etwa den Wechsel von Wohn- zu Nichtwohngebäuden oder die Erweiterung um Baudenkmale.

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