Energieberatung für Nichtwohngebäude - Basis (160 UE) & Vertiefungsmodul (80 UE) | 240 UE
Zur erstmaligen Listung | für Berufsgruppen mit gewerblichem, handwerklichem Abschluss & Quereinsteiger
Welcher Energieberatungskurs passt, hängt von drei Fragen ab: Welche Grundqualifikation bringen Sie mit, in welcher Fachrichtung wollen Sie beraten, und sind Sie bereits in der Energieeffizienz-Expertenliste eingetragen? Hier finden Sie die Kurse der fup Akademie nach diesen Fragen geordnet, dazu Ablauf und Prüfung und den Weg vom Kurszertifikat zur Eintragung. Alle Energieberatungskurse laufen als Kompaktkurse live online.
Für die Listung als Energieeffizienz-Experte brauchen Sie eine Grundqualifikation nach § 88 GModG (ehem. GEG), etwa ein einschlägiges Hochschulstudium oder einen Meister- oder Technikerabschluss. Davon hängt der Umfang des Basismoduls ab. Mit Hochschulabschluss belegen Sie das Basismodul Energieberatung, 80 UE, mit einem Abschluss aus Handwerk oder Technik das Basismodul Energieberatung, 160 UE. Das Basismodul behandelt die Grundlagen, die für alle Gebäudetypen gelten, das Vertiefungsmodul die Besonderheiten von Wohn- oder Nichtwohngebäuden. Basis- und Vertiefungsmodul unterscheiden sich deshalb in Umfang und Fachtiefe.
Unterschieden werden drei Fachrichtungen: Wohngebäude, Nichtwohngebäude und Baudenkmale. Die Expertenliste für Wohn- und Nichtwohngebäude führt die dena. Für Baudenkmale ist die Koordinierungsstelle von WTA und VdL zuständig, die Eintragung übernimmt die WTA-GmbH.
Wer das Basismodul schon abgeschlossen hat, oft als bereits gelisteter Wohngebäude-Berater, muss es nicht wiederholen. Eine weitere Fachrichtung kommt dann über das passende Vertiefungsmodul hinzu.
Ihre Ausgangslage | Passender Kurs | Umfang |
|---|---|---|
Hochschulabschluss, Einstieg Wohngebäude | Basis 80 UE und Vertiefung 40 UE | |
Meister oder Techniker, Einstieg Wohngebäude | Basis 160 UE und Vertiefung 40 UE | |
Hochschulabschluss, Einstieg Nichtwohngebäude | Basis 80 UE und Vertiefung 80 UE | |
Meister oder Techniker, Einstieg Nichtwohngebäude | Basis 160 UE und Vertiefung 80 UE | |
Basismodul abgeschlossen, Fachrichtung Wohngebäude ergänzen | 40 UE | |
Basismodul abgeschlossen, Fachrichtung Nichtwohngebäude ergänzen | 80 UE | |
Qualifikation Wohngebäude, Spezialisierung Baudenkmal | 80 UE | |
Qualifikation Nichtwohngebäude und Baudenkmal Wohngebäude, Spezialisierung Baudenkmal Nichtwohngebäude | 32 UE |
In den Kombinationskursen belegen Sie Basis- und Vertiefungsmodul als einen Kurs und legen die Prüfung am Ende ab. Bei Energieberatung für Wohngebäude, 200 UE und Energieberatung für Nichtwohngebäude, 240 UE stammen 80 UE des Basismoduls aus Tageskursen. Die Themen wählen Sie selbst, einen Teil davon können Sie schon vor dem Hauptkurs besuchen.
Die Kurse der Kategorie Energieberatung Wohngebäude qualifizieren für die Beratung vom Einfamilienhaus bis zum Mehrfamilienhaus. Im Basisteil geht es um die rechtlichen Grundlagen, die Bestandsaufnahme von Gebäudehülle und Anlagentechnik, Heizung, Lüftung, Strom aus erneuerbaren Energien und die Bilanzierung. Die Vertiefung behandelt unter anderem Feuchte und Wärmebrücken, die Effizienzhaus-Bilanzierung, die Förderung, den Sanierungsfahrplan und die Qualitätssicherung.
Je nach Vorqualifikation führt der Einstieg für Wohngebäude über Energieberatung für Wohngebäude, 120 UE oder Energieberatung für Wohngebäude, 200 UE.
Gewerblich, öffentlich oder gemischt genutzte Gebäude werden nach DIN V 18599 in Zonen bilanziert. Kälte, Raumlufttechnik, Beleuchtung und Gebäudeautomation kommen als Themen hinzu. Das Vertiefungsmodul umfasst deshalb 80 UE statt 40 UE und enthält ein eigenes Bilanzierungsprojekt mit mehreren Zonen.
Mit Grundqualifikation, aber ohne Basismodul belegen Sie Energieberatung für Nichtwohngebäude, 160 UE oder Energieberatung für Nichtwohngebäude, 240 UE. Liegt das Basismodul schon vor, reicht das Vertiefungsmodul Nichtwohngebäude, 80 UE. Davon hängt auch ab, wie lang der Weg zur Nichtwohngebäude-Listung ist. Alle Formate stehen in der Kategorie Energieberatung Nichtwohngebäude.
Bei Baudenkmalen und besonders erhaltenswerter Bausubstanz kommen historische Baustoffe, Feuchterisiken und die Abstimmung mit der Denkmalpflege hinzu. Die Energieberatung für Baudenkmale unterscheidet sich darin deutlich von der klassischen Energieberatung.
Die Baudenkmal-Module gibt es für beide Gebäudetypen: Energieberatung für Baudenkmal, Wohngebäude, 80 UE und Energieberatung für Baudenkmal, Nichtwohngebäude, 32 UE. Für die Eintragung bei der WTA-GmbH als Energieberater für Baudenkmale Wohngebäude müssen Basis- und Vertiefungsmodul Wohngebäude abgeschlossen sein. Für Baudenkmale Nichtwohngebäude brauchen Sie zusätzlich die Qualifikation für Nichtwohngebäude und das Modul Energieberatung für Baudenkmal, Wohngebäude, 80 UE.
Unterrichtet wird live online in kompakten Blöcken. Energieberatung für Wohngebäude, 120 UE etwa verteilt sich auf drei Wochen. Der Stoff ist entsprechend dicht und auf die Arbeit ausgerichtet, die nach dem Kurs in Aufträgen ansteht.
Im Kurs nehmen Sie Gebäude mit E-CAD dreidimensional auf und übernehmen das Modell in die Energieberatungssoftware EVEBI. Sie können aber auch mit jeder anderen Software arbeiten.
Geprüft wird online mit Ausweiskontrolle und Aufsicht. Kurse mit Vertiefungsmodul enden mit Klausur und Hausarbeit, das Basismodul allein hat keine eigene Prüfung. Die Baudenkmal-Module haben eigene Prüfungsformate. Nach bestandener Prüfung erhalten Sie das Zertifikat der fup Akademie und bei Wohn- und Nichtwohngebäuden zusätzlich das dena-Formblatt „Erklärung des Anbietenden“, das Sie für den Listungsantrag brauchen.
Das fup Umweltinstitut Leipzig besteht seit 1993 und bildet seit 2011 Energieberater aus, seit Einführung der Energieeffizienz-Expertenliste. Die Kursabläufe sind entsprechend eingespielt, Inhalte werden an Rechtsänderungen angepasst. Was die Teilnahme an einem Energieberatungskurs kostet, hängt vom gewählten Kurs und Umfang ab.
Hier sehen Sie die nächsten Termine der Energieberatungskurse. Gebucht wird über die jeweilige Kursseite.
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Zur erstmaligen Listung für Berufsgruppen mit qualifiziertem Hochschulabschluss
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zur Anerkennung bei der WTA und EEE-Liste
Das fup-Zertifikat erfüllt die fachliche Voraussetzung für die Erstlistung oder Relistung, berechtigt aber nicht automatisch zur Eintragung. Den Antrag stellen Sie selbst bei der zuständigen Stelle. Für Wohn- und Nichtwohngebäude ist das die Energieeffizienz-Expertenliste der dena, deren Regelheft auch festlegt, welche Inhalte eine anerkannte Fortbildung abdecken muss. Für Baudenkmale läuft die Eintragung über die WTA-GmbH.
Ohne Grundqualifikation nach § 88 GModG führt ein Kurszertifikat allein nicht in die Expertenliste. Für diesen Fall gibt es die Qualifikationsprüfung Energieberatung des BAFA, durchgeführt vom Öko-Zentrum NRW. Vorher absolvieren Sie eine Fortbildung nach dem dena-Regelheft, für Wohngebäude 160 UE Basismodul und 40 UE Vertiefungsmodul. Diesen Umfang hat Energieberatung für Wohngebäude, 200 UE, der Kurs steht deshalb auch Quereinsteigern offen. Für sie endet der Weg aber nicht mit dem fup-Zertifikat, sondern mit der bestandenen BAFA-Prüfung aus schriftlichem Teil, Projektarbeit und mündlicher Prüfung. Anmelden müssen Sie sich selbst, nicht über den Kursanbieter, und die Plätze werden nach Wartezeit vergeben. Ob der Quereinstieg in die Energieberatung für Sie passt, klären Sie am besten vor der Kursbuchung.
Die Listung bleibt nur mit regelmäßiger Fortbildung bestehen, und die Stunden werden je Kategorie anerkannt. Ein Tageskurs wie Individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) zählt für Wohngebäude, für Nichtwohngebäude dagegen nicht. Die Tageskurse der fup Akademie decken Einzelthemen der Beratungspraxis ab, etwa Wärmebrücken, Beurteilung, Berechnung und KfW-Nachweise oder Heizlast / Hydraulischer Abgleich.
Auf einer bestehenden Listung bauen die Zertifizierungs-Tageskurse mit eigenem Prüfungsformat auf: Lebenszyklusanalyse & Qualitätssiegel Nachhaltige Gebäude (LCA & QNG) für die Nachhaltigkeitsbewertung von Gebäuden und Energieaudit DIN EN 16247 (BAFA) für Energieberater mit Listung für Nichtwohngebäude.
Wer eine Energieberatung für das eigene Gebäude sucht und keine Weiterbildung, findet sie beim fup Institut: Energieberatung für Wohn-, Nichtwohngebäude und Baudenkmale.
In der Kursübersicht sehen Sie Termine und Anmeldung für alle Energieberatungskurse. Wenn Sie unsicher sind, welcher Kurs zu Ihrer Vorqualifikation passt, klären wir das am Telefon.
Häufige Fragen zum Ablauf und den Inhalten
Der Kurs findet als kompakter Online-Lehrgang über GoToMeeting statt und umfasst 20 Kurstage von 9:00 bis 16:15 Uhr. Er besteht aus einem Basismodul und einem darauf aufbauenden Vertiefungsmodul. Während des Kurses bearbeiten die Teilnehmenden ein eigenes Bilanzierungsprojekt. Zum Abschluss folgen eine zweistündige Multiple-Choice-Klausur und eine einwöchige Hausarbeit. Bei Bestehen beider Prüfungen wird das digitale Abschlusszertifikat der fup Akademie inklusive dena-Formblatt ausgestellt.
Für Berufsgruppen mit qualifiziertem Hochschulabschluss umfasst der vollständige Qualifizierungsweg 120 UE: 80 UE Basismodul + 40 UE Vertiefungsmodul Wohngebäude. Damit wird die fachliche Voraussetzung für die Erstlistung in der Energieeffizienz-Expertenliste der dena erfüllt.
Für Berufsgruppen mit gewerblichem oder handwerklichem Abschluss sowie Quereinsteiger ist ein erweitertes Basismodul mit 160 UE vorgesehen. Zusammen mit dem 40-UE-Vertiefungsmodul ergibt das 200 UE.
Die Energieberatungskurse der fup Akademie finden vollständig online als Live-Unterricht statt. Die Kompaktkurse werden in der Regel über GoToMeeting durchgeführt und ermöglichen eine ortsunabhängige Teilnahme mit direktem Kontakt zu den Dozentinnen und Dozenten.
Die Abschlussprüfung besteht aus zwei Prüfungsleistungen: einer zweistündigen schriftlichen Klausur mit Multiple-Choice-Fragen zu den Inhalten des Basis- und Vertiefungsmoduls sowie einer Hausarbeit anhand konkreter Projektdaten. Für die Hausarbeit steht anschließend eine Woche Bearbeitungszeit zur Verfügung. Das Abschlusszertifikat der fup Akademie wird nach erfolgreichem Bestehen beider Prüfungsleistungen ausgestellt.
Sollten Sie die Abschlussprüfung nicht bestehen, ist das kein endgültiges Aus für Ihre Qualifizierung. Je nach Prüfungsordnung besteht die Möglichkeit, einzelne Prüfungsleistungen zu wiederholen. Unser Akademie-Team informiert Sie über das weitere Vorgehen und unterstützt Sie dabei, sich gezielt auf die Wiederholungsprüfung vorzubereiten.
Nein. Das Basismodul ist Teil des vollständigen Qualifizierungswegs und wird nicht mit einem eigenen Abschlusszertifikat abgeschlossen. Das Zertifikat erhalten Sie nach erfolgreichem Abschluss des Vertiefungsmoduls und der bestandenen Abschlussprüfung.
Die Dauer richtet sich nach Ihrem Qualifizierungsweg. Je nach Basismodul und gewähltem Vertiefungsmodul umfasst die Weiterbildung zwischen 120 und 240 Unterrichtseinheiten. Die Kurse verteilen sich auf mehrere Kurstage und lassen sich gut mit einer beruflichen Tätigkeit vereinbaren.
Ja. Sie können Basismodul und Vertiefungsmodul grundsätzlich zu unterschiedlichen Terminen absolvieren. So lässt sich die Weiterbildung flexibel an Ihre berufliche und persönliche Situation anpassen. Wir empfehlen lediglich, die jeweils aktuellen Anforderungen für die gewünschte Listung zu beachten.
Ja. Die Tageskurse stehen grundsätzlich auch Fachkräften offen, die ihr Wissen gezielt erweitern möchten, ohne eine Eintragung oder Verlängerung in der Energieeffizienz-Expertenliste anzustreben. Gleichzeitig können die Kurse (sofern anerkannt) für die Listungsverlängerung genutzt werden.
Häufige Fragen zur Anerkennung
Sie brauchen zunächst eine Grundqualifikation nach § 88 GModG, etwa einen technischen Hochschulabschluss, eine Bauvorlageberechtigung, einen Meistertitel im Bau- oder Ausbaugewerk oder eine Technikerqualifikation. Darauf folgt eine anerkannte Weiterbildung mit Abschlussprüfung, bei der fup Akademie je nach Vorqualifikation 120 UE oder 200 UE. Mit dem Zertifikat beantragen Sie anschließend die Eintragung in die Energieeffizienz-Expertenliste bei der dena. Ohne eine der genannten Grundqualifikationen führt der Weg zusätzlich über die externe Qualifikationsprüfung Energieberatung des BAFA.
Für die Qualifizierung im Bereich Nichtwohngebäude benötigen Sie die fachliche Grundqualifikation nach § 88 GModG sowie eine Weiterbildung im Basismodul (80 oder 160 UE, je nach Vorbildung) plus Vertiefungsmodul Nichtwohngebäude (80 UE). Nach erfolgreicher Abschlussprüfung erfüllt das Zertifikat der fup Akademie die fachliche Voraussetzung für die Listung, die Eintragung in die Energieeffizienz-Expertenliste erfolgt separat bei der dena. Ohne die Grundqualifikation ist der Zugang alternativ über die BAFA-Qualifikationsprüfung möglich.
Für die Erstlistung benötigen Sie zunächst eine passende Grundqualifikation, in der Regel die Berechtigung zur Ausstellung von Energieausweisen nach § 88 GEG. Zusätzlich ist eine entsprechende Zusatzqualifikation durch eine anerkannte Fortbildung erforderlich. Bei der fup Akademie führen Sie diese Qualifizierung über ein Basismodul und ein darauf aufbauendes Vertiefungsmodul durch. Je nach beruflichem Abschluss und gewünschter Listungskategorie gelten unterschiedliche UE-Umfänge. Die eigentliche Eintragung erfolgt anschließend direkt über die zuständige Stelle und nicht automatisch durch den Kursanbieter.
Das Basismodul vermittelt die grundlegenden Kenntnisse der Energieberatung, unter anderem zu Gebäudehülle, Anlagentechnik, Bilanzierung, GEG und Energieausweisen. Im Vertiefungsmodul wird dieses Wissen auf eine konkrete Gebäudekategorie angewendet. Bei der fup Akademie können Sie zwischen dem Vertiefungsmodul Wohngebäude mit 40 UE und dem Vertiefungsmodul Nichtwohngebäude mit 80 UE wählen. Erst die Kombination aus passendem Basismodul und Vertiefungsmodul bildet den vollständigen Qualifizierungsweg für die jeweilige Kategorie.
Das 80-UE-Basismodul richtet sich bei der fup Akademie an Berufsgruppen mit einem entsprechend qualifizierten Hochschulabschluss. Für Berufsgruppen mit gewerblichem oder handwerklichem Abschluss ist der umfangreichere Qualifizierungsweg mit 160 UE vorgesehen. Maßgeblich ist jedoch immer die individuelle Grundqualifikation nach den geltenden Anforderungen der Energieeffizienz-Expertenliste. Im Zweifel sollte die berufliche Qualifikation vor Kursbeginn geprüft werden.
Ja, grundsätzlich kann auch ein handwerklicher oder technischer Berufsabschluss den Einstieg ermöglichen. Entscheidend ist, ob Ihre Qualifikation die jeweiligen Voraussetzungen nach § 88 GEG erfüllt. Für entsprechende Berufsgruppen sieht die fup Akademie den 160-UE-Qualifizierungsweg vor. Dazu kommt je nach gewünschter Listung das passende Vertiefungsmodul. Da die Anforderungen vom konkreten Abschluss abhängen, empfehlen wir, Ihre Qualifikation vor der Anmeldung prüfen zu lassen.
Für die Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes ist die Deutsche Energie-Agentur, kurz dena, zuständig. Sie prüft die Voraussetzungen und führt die entsprechenden Eintragungsverfahren durch. Die fup Akademie vermittelt die erforderliche fachliche Zusatzqualifikation und stellt nach erfolgreichem Abschluss die entsprechenden Nachweise bereit. Die eigentliche Listung beantragen Sie anschließend bei der dena. Für Baudenkmale gelten separate Zuständigkeiten über die WTA GmbH.
Nein. Das fup-Zertifikat allein berechtigt nicht automatisch zur Eintragung in die Expertenliste. Für die Aufnahme müssen zusätzlich die jeweils geltenden Voraussetzungen der Expertenliste erfüllt sein.
Das Basismodul vermittelt die grundlegenden Kompetenzen. Mit einem passenden Vertiefungsmodul können diese fachlich erweitert und spezialisiert werden. Zusammen bilden beide Module den vollständigen Qualifizierungsweg.
Ja. Das Basismodul bildet die gemeinsame fachliche Grundlage. Für die gewünschte Listung wählen Sie anschließend das passende Vertiefungsmodul. Für Wohngebäude umfasst es 40 UE, für Nichtwohngebäude 80 UE. Möchten Sie beide Bereiche abdecken, können Sie nach dem Basismodul beide Vertiefungsmodule absolvieren. So erweitern Sie Ihren Qualifizierungsweg auf beide Gebäudekategorien.
Die fachliche Voraussetzung bestätigt, dass eine Person die erforderlichen Qualifikationen für eine Aufnahme erfüllt. Eine tatsächliche Listung erfolgt jedoch erst nach erfolgreicher Prüfung der Nachweise und der Aufnahme in das fup Experten-Netzwerk. Erst gelistete Expertinnen und Experten werden öffentlich im Netzwerk geführt.
Der Einstieg in die Energieberatung erfolgt in der Regel über eine anerkannte Aus- oder Weiterbildung. Je nach beruflichem Hintergrund vermitteln entsprechende Lehrgänge das notwendige Fachwissen zu Gebäudeenergie, Anlagentechnik, Wärmeschutz, gesetzlichen Anforderungen und Förderprogrammen. Nach erfolgreichem Abschluss können abhängig von den persönlichen Voraussetzungen weitere Qualifikationen oder Eintragungen, beispielsweise in die Energieeffizienz-Expertenliste, möglich sein.
Für eine BAFA-geförderte Energieberatung ist heute die Eintragung in die Energieeffizienz-Expertenliste (EEE-Liste) erforderlich. Voraussetzung dafür ist in der Regel eine anerkannte Grundqualifikation beispielsweise als Architekt, Ingenieur, Techniker oder Meister, sowie eine erfolgreich abgeschlossene Weiterbildung im Bereich Energieberatung. Wer die gesetzliche Grundqualifikation nicht erfüllt, kann unter bestimmten Voraussetzungen über eine Qualifikationsprüfung den Zugang zur Expertenliste erhalten. Welche Voraussetzungen im Einzelfall gelten, hängt vom beruflichen Werdegang und dem gewünschten Tätigkeitsbereich ab.
Die Kursgebühren richten sich nach dem gewählten Qualifizierungsweg und dem jeweiligen Modul. Je nach Kurs variieren die Kosten beispielsweise zwischen 1.050 € netto für ein Vertiefungsmodul und 2.400 € bzw. 4.250 € netto für vollständige Qualifizierungswege. Die aktuellen Preise finden Sie in den jeweiligen Kursangeboten.