Energieberatung für Wohngebäude - Basis (160 UE) & Vertiefungsmodul (40 UE) | 200 UE
Zur erstmaligen Listung | für Berufsgruppen mit gewerblichem, handwerklichem Abschluss & Quereinstieger
Energieberater werden und in einen der gefragten Fachmärkte Deutschlands einsteigen: Eigentümer, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen suchen qualifizierte Energieberatende, die Gebäude analysieren, Fördermittel begleiten und Sanierungsstrategien entwickeln.
In Deutschland gelten rund 20 Millionen Gebäude als sanierungsbedürftig. Steigende Energiepreise, Klimaziele und Vorgaben treiben die Nachfrage nach Energieberatung stark und machen den Beruf zu einer zukunftssicheren Karriere mit hoher Nachfrage.
Energieberater unterstützen Eigentümer, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen dabei, Gebäude energetisch zu optimieren. Sie analysieren den Energieverbrauch, entwickeln Sanierungskonzepte und begleiten Förderanträge. Zu den typischen Aufgaben gehören:
Zu Besuch in München bei Alexander von der IRECC GmbH hat unser Kursorganisator und Moderator Felix über den Werdegang und die damit verbundenen Anforderungen und Benefits gesprochen.
Der Weg zur Listung richtet sich nach Ihrer Vorqualifikation. Sie bestimmt, wie umfangreich die Fortbildung ausfällt und ob zusätzlich eine Prüfung des BAFA nötig ist. Die Grundqualifikation für die Listung ist in § 88 GModG (ehem. GEG) geregelt. Die meisten starten mit der Energieberatung für Wohngebäude und erweitern ihr Tätigkeitsfeld später.
aus den Fachrichtungen Architektur, Hochbau, Bauingenieurwesen, Technische Gebäudeausrüstung, (Bau-)Physik, Maschinenbau, Elektrotechnik
aus dem Bau-, Ausbau- und anlagentechnischen Handwerk, Schornsteinfeger, Handwerksmeister, staatlich geprüfte Techniker mit Schwerpunkt Gebäudehülle, Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik
Aus den Fachrichtungen Architektur, Hochbau, Bauingenieurwesen, Technische Gebäudeausrüstung, (Bau-)Physik, Maschinenbau oder Elektrotechnik.
Basismodul (80 UE) + Vertiefungsmodul Wohngebäude (40 UE) = 120 UE
Live-Online-Kompaktkurs innerhalb von drei Wochen
Kosten: 2.400 € netto zzgl. MwSt.
Mit erfolgreichem Abschluss der Prüfungen sind Sie geprüfter und zertifizierter Energieberater: Sie erhalten das Zertifikat der fup Akademie, es erfüllt die fachliche Voraussetzung für die Eintragung in die Energieeffizienz-Expertenliste der dena. Die Eintragung selbst ist ein separater Vorgang, den Sie im Anschluss direkt bei der dena beantragen.
Mehr Infos & Anmeldung zum Kurs
Aus dem Bau-, Ausbau- und anlagentechnischen Handwerk, Schornsteinfeger, Handwerksmeister, staatlich geprüfte Techniker mit Schwerpunkt Gebäudehülle, Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik.
Basismodul (160 UE) + Vertiefungsmodul Wohngebäude (40 UE) = 200 UE
Live-Online-Kompaktkurs innerhalb von zwei Monaten
Kosten: 4.250 € netto zzgl. MwSt.
Auch hier gilt: Mit erfolgreichem Abschluss der Prüfungen sind Sie geprüfter und zertifizierter Energieberater und erhalten das Zertifikat der fup Akademie als fachliche Voraussetzung für die Eintragung bei der dena, die Eintragung selbst beantragen Sie separat.
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Auch ohne eine der oben genannten Vorqualifikationen können Sie Energieberater werden. Sie absolvieren dieselbe Fortbildung wie die Gruppe mit handwerklichem oder technischem Abschluss, Basismodul (160 UE) plus Vertiefungsmodul Wohngebäude (40 UE), insgesamt 200 UE.
Das Zertifikat der fup Akademie reicht in diesem Fall für die dena-Listung allein nicht aus. Zusätzlich melden Sie sich damit zur Qualifikationsprüfung Energieberatung des BAFA an, einem eigenständigen, dreiteiligen Prüfungsverfahren (schriftliche Prüfung, Projektarbeit mit iSFP, mündliche Prüfung), organisiert durch das Öko-Zentrum NRW im Auftrag des BAFA und unabhängig von der fup-Ausbildung durchgeführt. Nach bestandener Qualifikationsprüfung erhalten Sie das BAFA-Zertifikat und gelten als qualifizierter Energieberater. Für die anschließende Eintragung in die Expertenliste wenden Sie sich damit an die dena. Die Prüfungsplätze sind begrenzt, es kann zu Wartezeiten kommen.
Lassen Sie sich zur Qualifikationsprüfung gern von uns beraten.
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Detaillierte Voraussetzungen und den vollständigen Ablauf beantwortet auch unsere FAQ Wie werde ich Energieberater für Wohngebäude?
Die Termine der beiden Einstiegskurse kommen direkt aus dem Kursprogramm: Energieberatung für Wohngebäude, 120 UE für Teilnehmende mit Hochschulabschluss und Energieberatung für Wohngebäude, 200 UE für handwerkliche, technische und Quereinsteiger-Qualifikationen. Für welchen Kurs Sie sich anmelden, hängt von Ihrer Vorqualifikation ab.
Zur erstmaligen Listung | für Berufsgruppen mit gewerblichem, handwerklichem Abschluss & Quereinstieger
Zur erstmaligen Listung | für Berufsgruppen mit qualifiziertem Hochschulabschluss
Unsere Dozentinnen und Dozenten arbeiten selbst als Energieberater, Sachverständige und Fachplaner. Sie unterrichten mit aktuellen Praxisbeispielen und realen Projekten, sodass Sie das Gelernte direkt im Berufsalltag anwenden. In den Energieberatungskursen erfassen Sie Gebäude dreidimensional mit E-CAD und übernehmen sie in EVEBI, mit welcher Software Sie rechnen, bleibt Ihnen überlassen.
Der Unterricht findet live online statt, begleitet von einer digitalen Lernplattform. Sie lernen ortsunabhängig und können die Weiterbildung berufsbegleitend absolvieren. Das kompakte Format spart lange Bindungszeiten: Die Unterrichtseinheiten bleiben vollständig, die Dichte entsteht durch den Live-Aufbau.
Das fup Umweltinstitut Leipzig bildet seit über 30 Jahren weiter, die Energieberatungsausbildung gibt es seit 2011. Für Sie bedeutet das eine erprobte Kursstruktur und Zugang zu einem breiten Fachnetzwerk. Qualifizierte fup-Absolventen können sich anschließend im kostenlosen fup Experten-Netzwerk registrieren, über das Eigentümer und Unternehmen Energieberater finden.
Das Einkommen hängt von Qualifikation, Berufserfahrung, Region und Tätigkeitsbereich ab. Die folgenden Werte dienen als Orientierung.
Angestellte Energieberater verdienen je nach Qualifikation und Spezialisierung häufig zwischen 45.000 € und 70.000 € brutto pro Jahr. Mit zusätzlicher Erfahrung in Nichtwohngebäuden, Fördermittelberatung oder energetischer Fachplanung sind höhere Gehälter möglich. Typische Arbeitgeber sind Ingenieur- und Architekturbüros, Energieagenturen und Handwerksbetriebe.
Selbstständige Energieberater finanzieren sich über Energieausweise, individuelle Sanierungsfahrpläne, Fördermittelbegleitung und energetische Fachplanung. Das Einkommen hängt dort stark von Auftragslage, Spezialisierung und Region ab und lässt sich weniger pauschal beziffern als ein Gehalt.
Kontaktieren Sie uns für eine unverbindliche Beratung zur Ausbildung, Anerkennung und offiziellen Listung.
Häufige Fragen zum Qualifikationsweg in der Energieberatung
Sie brauchen zunächst eine Grundqualifikation nach § 88 GModG, etwa einen technischen Hochschulabschluss, eine Bauvorlageberechtigung, einen Meistertitel im Bau- oder Ausbaugewerk oder eine Technikerqualifikation. Darauf folgt eine anerkannte Weiterbildung mit Abschlussprüfung, bei der fup Akademie je nach Vorqualifikation 120 UE oder 200 UE. Mit dem Zertifikat beantragen Sie anschließend die Eintragung in die Energieeffizienz-Expertenliste bei der dena. Ohne eine der genannten Grundqualifikationen führt der Weg zusätzlich über die externe Qualifikationsprüfung Energieberatung des BAFA.
Für die Qualifizierung im Bereich Nichtwohngebäude benötigen Sie die fachliche Grundqualifikation nach § 88 GModG sowie eine Weiterbildung im Basismodul (80 oder 160 UE, je nach Vorbildung) plus Vertiefungsmodul Nichtwohngebäude (80 UE). Nach erfolgreicher Abschlussprüfung erfüllt das Zertifikat der fup Akademie die fachliche Voraussetzung für die Listung, die Eintragung in die Energieeffizienz-Expertenliste erfolgt separat bei der dena. Ohne die Grundqualifikation ist der Zugang alternativ über die BAFA-Qualifikationsprüfung möglich.
Für die Erstlistung benötigen Sie zunächst eine passende Grundqualifikation, in der Regel die Berechtigung zur Ausstellung von Energieausweisen nach § 88 GEG. Zusätzlich ist eine entsprechende Zusatzqualifikation durch eine anerkannte Fortbildung erforderlich. Bei der fup Akademie führen Sie diese Qualifizierung über ein Basismodul und ein darauf aufbauendes Vertiefungsmodul durch. Je nach beruflichem Abschluss und gewünschter Listungskategorie gelten unterschiedliche UE-Umfänge. Die eigentliche Eintragung erfolgt anschließend direkt über die zuständige Stelle und nicht automatisch durch den Kursanbieter.
Das Basismodul vermittelt die grundlegenden Kenntnisse der Energieberatung, unter anderem zu Gebäudehülle, Anlagentechnik, Bilanzierung, GEG und Energieausweisen. Im Vertiefungsmodul wird dieses Wissen auf eine konkrete Gebäudekategorie angewendet. Bei der fup Akademie können Sie zwischen dem Vertiefungsmodul Wohngebäude mit 40 UE und dem Vertiefungsmodul Nichtwohngebäude mit 80 UE wählen. Erst die Kombination aus passendem Basismodul und Vertiefungsmodul bildet den vollständigen Qualifizierungsweg für die jeweilige Kategorie.
Das 80-UE-Basismodul richtet sich bei der fup Akademie an Berufsgruppen mit einem entsprechend qualifizierten Hochschulabschluss. Für Berufsgruppen mit gewerblichem oder handwerklichem Abschluss ist der umfangreichere Qualifizierungsweg mit 160 UE vorgesehen. Maßgeblich ist jedoch immer die individuelle Grundqualifikation nach den geltenden Anforderungen der Energieeffizienz-Expertenliste. Im Zweifel sollte die berufliche Qualifikation vor Kursbeginn geprüft werden.
Ja, grundsätzlich kann auch ein handwerklicher oder technischer Berufsabschluss den Einstieg ermöglichen. Entscheidend ist, ob Ihre Qualifikation die jeweiligen Voraussetzungen nach § 88 GEG erfüllt. Für entsprechende Berufsgruppen sieht die fup Akademie den 160-UE-Qualifizierungsweg vor. Dazu kommt je nach gewünschter Listung das passende Vertiefungsmodul. Da die Anforderungen vom konkreten Abschluss abhängen, empfehlen wir, Ihre Qualifikation vor der Anmeldung prüfen zu lassen.
Für die Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes ist die Deutsche Energie-Agentur, kurz dena, zuständig. Sie prüft die Voraussetzungen und führt die entsprechenden Eintragungsverfahren durch. Die fup Akademie vermittelt die erforderliche fachliche Zusatzqualifikation und stellt nach erfolgreichem Abschluss die entsprechenden Nachweise bereit. Die eigentliche Listung beantragen Sie anschließend bei der dena. Für Baudenkmale gelten separate Zuständigkeiten über die WTA GmbH.
Nein. Das fup-Zertifikat allein berechtigt nicht automatisch zur Eintragung in die Expertenliste. Für die Aufnahme müssen zusätzlich die jeweils geltenden Voraussetzungen der Expertenliste erfüllt sein.
Das Basismodul vermittelt die grundlegenden Kompetenzen. Mit einem passenden Vertiefungsmodul können diese fachlich erweitert und spezialisiert werden. Zusammen bilden beide Module den vollständigen Qualifizierungsweg.
Ja. Das Basismodul bildet die gemeinsame fachliche Grundlage. Für die gewünschte Listung wählen Sie anschließend das passende Vertiefungsmodul. Für Wohngebäude umfasst es 40 UE, für Nichtwohngebäude 80 UE. Möchten Sie beide Bereiche abdecken, können Sie nach dem Basismodul beide Vertiefungsmodule absolvieren. So erweitern Sie Ihren Qualifizierungsweg auf beide Gebäudekategorien.
Die fachliche Voraussetzung bestätigt, dass eine Person die erforderlichen Qualifikationen für eine Aufnahme erfüllt. Eine tatsächliche Listung erfolgt jedoch erst nach erfolgreicher Prüfung der Nachweise und der Aufnahme in das fup Experten-Netzwerk. Erst gelistete Expertinnen und Experten werden öffentlich im Netzwerk geführt.
Der Einstieg in die Energieberatung erfolgt in der Regel über eine anerkannte Aus- oder Weiterbildung. Je nach beruflichem Hintergrund vermitteln entsprechende Lehrgänge das notwendige Fachwissen zu Gebäudeenergie, Anlagentechnik, Wärmeschutz, gesetzlichen Anforderungen und Förderprogrammen. Nach erfolgreichem Abschluss können abhängig von den persönlichen Voraussetzungen weitere Qualifikationen oder Eintragungen, beispielsweise in die Energieeffizienz-Expertenliste, möglich sein.
Für eine BAFA-geförderte Energieberatung ist heute die Eintragung in die Energieeffizienz-Expertenliste (EEE-Liste) erforderlich. Voraussetzung dafür ist in der Regel eine anerkannte Grundqualifikation beispielsweise als Architekt, Ingenieur, Techniker oder Meister, sowie eine erfolgreich abgeschlossene Weiterbildung im Bereich Energieberatung. Wer die gesetzliche Grundqualifikation nicht erfüllt, kann unter bestimmten Voraussetzungen über eine Qualifikationsprüfung den Zugang zur Expertenliste erhalten. Welche Voraussetzungen im Einzelfall gelten, hängt vom beruflichen Werdegang und dem gewünschten Tätigkeitsbereich ab.
Die Kursgebühren richten sich nach dem gewählten Qualifizierungsweg und dem jeweiligen Modul. Je nach Kurs variieren die Kosten beispielsweise zwischen 1.050 € netto für ein Vertiefungsmodul und 2.400 € bzw. 4.250 € netto für vollständige Qualifizierungswege. Die aktuellen Preise finden Sie in den jeweiligen Kursangeboten.